Warum Mulchen so wichtig ist

Als Mulchen bezeichnet man das ständige Abdecken des Bodens, wie es die Natur vormacht. Dort schützen Laub, Zweige und Unterwuchs die Erde vor Austrocknung, Winderosion oder Auswaschung.

 Im Garten erreichen wir den gleichen Effekt mit Produkten wie Rindenmulch. Dieser Naturstoff liefert nicht nur einen hervorragenden Schutz gegen unerwünschten Wildwuchs, sondern bewahrt den Boden auch vor Austrocknung und Verschlämmung.

Vor dem Mulchen sollte das Erdreich gut gelockert sein, denn auf verdichteten Flächen kommen die positiven Eigenschaften nicht zum Tragen. Mulch kann auf Gemüse-, Rosen- und Blumenbeeten, aber auch um Obstbäume herum und unter Hecken ausgebracht werden.

Man verteilt dazu das Mulchmaterial über das ganze Beet und entfernt es im Frühjahr vor der Pflanzung an den Stellen, an denen man Blumen oder Gemüse einsetzen möchte. Die Mulchschicht muss etwa fünf bis zehn Zentimeter dick sein sein, damit kein Unkraut durchwachsen kann.

 Auch für Gartenwege ist Rindenmulch ein geeigneter Belag. Stark verdichtete Gartenabfälle können zur besseren Kompostierung mit Rindenmulch vermischt werden.