Gärtnergold Kompost

Mit der Kompostierung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, denn die meisten Abfälle aus Haus und Garten können nach einem biologischen Umbauprozess als wertvolle Humuserde dem Naturkreislauf wieder zugeführt werden. Der Hausmüll wird dadurch wesentlich entlastet. Selbst produzierter Kompost spart außerdem so manchen Düngerkauf und versorgt die Pflanzen im Garten und auf dem Balkon mit allen erforderlichen Nährstoffen.

Die wichtigste Anschaffung ist ein geeigneter Kompostbehälter. Der Kompostierungsprozess, auch Rotte genannt, beinhaltet den Ab- und Umbau organischer Stoffe. Wesentlichen Anteil daran haben die Mikroorganismen, also unzählige im Erdreich vorkommende Kleinstlebewesen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. In einem Kubikzentimeter Kompost tummeln sich Millionen dieser Winzlinge. Die fleißigen Kompostarbeiter können ihre Arbeit aber nur gut verrichten, wenn das Kompostmaterial ausreichend Sauerstoff und Feuchtigkeit enthält. Äste und ähnlich grobes Material sollten vorher zerkleinert und die einzelnen Bestandteile gut durchmischt werden. So bietet man den hungrigen Mikroorganismen ihre Nahrung mundgerecht an. Machen Sie die Faustprobe: Das Rottematerial muss sich dabei zwar leicht feucht anfühlen, beim Zusammendrücken darf aber kein Wasser austreten.

Alle Kompost-Materialien gut mischen

Egal ob freie Miete, Lattenkomposter oder Tonne, die Rotte kommt nur in Gang, wenn die unterschiedlichen Materialien gut vermengt in luftiger Struktur lagern. Oft wird das Kompostmaterial in Schichten aufgetragen. Das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, aber nach ein bis zwei Wochen müssen diese Lagen unbedingt gründlich vermischt werden. Günstig für einen guten Rotteverlauf ist ein immer leicht feuchter Zustand des Materials. Keinesfalls darf der Inhalt austrocknen, weil dann der Umsetzungsprozess zum Stillstand kommt. Gelegentliches Anfeuchten, aber auch das Abdecken der Behälter bei längeren Regenzeiten kann notwendig sein. Grünmaterial wird zum Beispiel mit Stroh, nasses Gut mit trockenen Bestandteilen und Fasermaterial mit feuchten Stoffen vermischt. So kann man die Vor- und Nachteile der einzelnen Kompostmaterialien ausgleichen.